Schon im frühesten Altertum wurden von Damen Haarnetze getragen.

Schon um 3200 - 2020 v. Chr. wurden in Mesapotamien Haarnetze getragen. Sie waren aus Goldfäden geknüpft und mit Perlen und Blütenblättern verziert.
Aus China kamen zu dieser Zeit schon Haarnetze aus Seide.

Es gibt Funde von 1500 v. Chr. Bronzezeit in Europa, die belegen, dass auch hier Haarnetze getragen wurden, die aus Schafwolle gehäkelt oder geknüpft wurden

Griechinnen trugen seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. Haarnetze aus Gold und Seidenfäden. Auch Römerinnen hatten Haarhauben oder Haarnetze und den Byzantinerinnen waren Haarnetze ebenfalls bekannt.

Im 12. Jahrhundert brachten dann die Kreuzfahrer die Haarnetze wieder nach Europa und im 13. Jahrhundert gehörten sie zum Allgemeingut und waren von größter Vielfalt.

Im späten Mittelalter und in der Renaissance wurden sie mit Perlen und Edelsteinen verziert.

Haarnetze trug man unterm Hut, Gebende, Schapell oder French Hood.

Sogar Männer trugen Haarnetze unter dem Barett.